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The “Haus der Wirtschaft” (House of the Economy) in Ahrensburg arose after winning a restricted architectural competition and unites, as a solitary building, public and private institutions in a prominent position.

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In den Turm kommt LebenVon Alexander Sulanke Hamburger Abendblatt vom 17.08.2006

Haus der Wirtschaft: Die ersten Firmen ziehen im Oktober ein. Hamburger Unternehmensberatung kommt. Wegen des großen Interesses wird mit dem Zwillings-Gebäude begonnen.

Ahrensburgs Haus der Wirtschaft entwickelt sich prächtig. Der fünfstöckige, rot und orange-farben verkleidete Turm am Beimoorweg ist noch nicht mal ganz fertig, da wird der Bau des zweiten schon spruchreif, so groß ist die Nachfrage nach Büroflächen. Mit einer in Grün-tönen gehaltenen Fassade, ansonsten aber vollkommen identisch, soll er am Ostring direkt neben dem ersten entstehen. "Möglicherweise ist der Baubeginn noch in diesem Jahr", sagt Matthias Gipp (46) von der für die Vermietung zuständigen Firma Team Situs.

Und auch um das Haus der Wirtschaft herum läuft offenbar alles bestens, wenngleich dort, im neuen Gewerbegebiet Beimoor-Süd, noch nicht viel zu sehen ist. "Im kommenden Jahr werden die ersten Baumaschinen anrücken", sagt Norbert Leinius (57), Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS).

Geplant sei am Beimoorweg unter anderem ein Hotelneubau. Die Verhandlungen laufen allerdings noch, konkrete Namen nennt Leinius deshalb nicht. "Außerdem interessieren sich zahlreiche Dienstleister für Flächen", sagt der WAS-Chef. Und Firmen, die er mit "rund ums Auto" charakterisiert.

Unterdessen laufen im Innern des Hauses der Wirtschaft die letzten Ausbauarbeiten, damit pünktlich zum 1. Oktober die ersten Mieter einziehen können. "Das Staffelgeschoss ganz oben und die Hälfte des dritten Stockwerks darunter, zusammen rund 600 Quadratmeter, gehen komplett an eine Unternehmensberatung aus der Hamburger City. Die haben gezielt nach einem Neubau mit repräsentativem Ambiente gesucht", sagt Gipp. In die andere Hälfte des dritten Stocks zieht das Gründerzentrum der WAS, das zurzeit noch Büros der Basler AG nutzt.

Eine Etage darunter richten sich die Ahrensburger Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lübeck, eine Niederlassung der WAS und eine Filiale der Investitionsbank ein. "Das ist eine enorme Bündelung von Dienstleitungen. Für Betriebe, die sich für Gewerbeflächen interessieren, bedeutet es kürzere Wege", sagt WAS-Chef Leinius. Als weitere Interessenten für den zweiten Stock sind nach Mathhias Gipps Worten eine Firma aus dem sozialen Bereich und eine weitere, kleinere Unternehmensberatung im Gespräch. Das erste Obergeschoss ist zur Hälfte an eine Ahrensburger Baufirma vermietet. Die andere Hälfte entfällt auf zwei Konferenzräume, die allen Mietern zur Verfügung stehen. Fürs Erdgeschoss laufen konkrete Verhandlungen mit einer Zeitarbeitsfirma, die dort 400 Quadratmeter mieten möchte.

Auch für den zweiten Turm des Hauses der Wirtschaft kann Matthias Gipp bereits einiges aufzählen. "Eine Handelsfirma interessiert sich für 300 Quadratmeter, ein Technologie-unternehmen möchte 600 Quadratmeter haben, und eine Steuerberater-, Rechtsanwalts- und Notarsozietät ist für 200 Quadratmeter im Gespräch", sagt der Immobilienkaufmann. Die Quadratmetermiete soll im zweiten Gebäude genau wie im ersten bei 9,80 Euro kalt liegen.

Fest steht schon, dass ins Erdgeschoss des grünen Turms ein Restaurant einzieht. "Da wollen wir etwas Attraktives haben, mit Mittagstisch und mit der Möglichkeit, auch draußen auf einer Terrasse zu sitzen", sagt Matthias Gipp. Eine Adresse sowohl für die Mittagspause als auch für ein Geschäftsessen. "Zurzeit verhandeln wir mit zwei Italienern", sagt der Team-Situs-Gesellschafter.

Haus der Wirtschaft: Eine runde SacheMarc von Kopylow Lübecker Nachrichten vom 04.12.2005

Vom Haus der Wirtschaft in Ahrensburg soll ein positives Signal ausgehen.Der Grundstein dafür ist gelegt.

Ahrensburg. Zwei runde Tonnen begeistern und inspirieren die Bürgermeisterin von Ahrensburg, Ursula Pepper, und den Stormarner Landrat Klaus Plöger. Zur Grundsteinlegung des Hauses der Wirtschaft im neuen Gewerbegebiet Beimoor-Süd loben die Verwaltungschefs das neue Konzept in höchsten Tönen. Plöger: "Hier wird ein Gebäude hingestellt, das nicht aussieht wie alle anderen." Von den beiden viergeschossigen Rundbauten mit Staffelgeschoss werde eine Signalwirkung ausgehen: "Da, wo die runden Türme sind, da müsst ihr hin." Und Pepper: "Hier soll sich die zukünftige Wirtschaftskraft manifestieren." Sie spricht von einem Tor für das neue Gewerbegebiet.

Der Architekt Jan Oliver Meding nennt sein Werk ein kleines Stadttor für Ahrensburg. Die Verantwortung für die bauchige Gestalt des Hauses trage Klaus Plöger, der zwei Leuchttürme für Region und Kreis gewollt habe. Üblicherweise mache der Architekt einen Kreis, wenn er nicht weiter wisse. In diesem Fall sei es nicht so gewesen. Das Gebäude habe ein optimales Verhältnis von Außen- zu Nutzfläche. Alle Wege seien kurz, weil der Kern genau in der Mitte liege. Öffentliche und private Dienstleistungs-Unternehmen könnten Tür an Tür im neuen Haus der Wirtschaft Quartier beziehen. Es entstehe ein Kompetenzzentrum für Unternehmer und Investoren. Das Gebäude werde wichtige Einrichtungen beherbergen: die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS), die Industrie- und Handelskammer, die Investitionsbank Schleswig-Holstein.

Entwickelt wurde das Konzept der Wirtschaftsbündelung von der Gewibau Nord GmbH aus Ahrensburg, finanziell unterstützt von der VK Immobilien- und Verwaltungsgesellschaft aus Dortmund. Ralf Limberg von den Dortmunder Investoren: "Man muss ein paar Visionen haben." Sobald das Haus gebaut werde, steigere sich die Bereitschaft potenzieller Mieter, mit einzusteigen.

Pepper ist da zuversichtlich: "Jeder ist aufgefordert, nach Ahrensburg zu kommen." Die Interessenten kämen nicht zum Speckgürtel, sondern zum Kraftarm Schleswig-Holsteins.Da zähle nur Lage, Lage, Lage. Ahrensburg habe eine starke Position in der Metropolregion Hamburg.

Startschuß für Beimoor-Süd. Gewerbegebiet: GrundsteinMartina Tabel Hamburger Abendblatt vom 03.12.05

Ahrensburg. Bei frostigem Wind wurde am Freitag der Grundstein für das Haus der Wirtschaft in Ahrensburg gelegt, bei sommerlichen Temperaturen soll im nächsten Jahr Einweihung gefeiert werden. Dann wird ein roter Turm wie eine Art wirtschaftliches Signal auf das neue Gewerbegebiet Beimoor-Süd hinweisen. Und weil Backbord ohne Steuerbord natürlich keine richtige Orientierung gibt, soll der grüne Turm folgen - sobald 80 Prozent der Büroräume vermietet sind.

Investoren, Bauleiter und Architekt, die den ersten Abschnitt des insgesamt rund 5000 Quadratmeter großen und sieben Millionen Euro teuren Dienstleistungszentrums am Beimoorweg hochziehen, zeigten sich zufrieden. "Das Erdgeschoß wird an eine Gastronomie vermietet, die Industrie- und Handelskammer und eine Baufirma ziehen in den ersten Stock", sagte Matthias Gipp vom Team Situs, das für die Akquise sorgt.

Das zweite Obergeschoß ist für das Gründerzentrum der Wirtschafts- und Aufbaugesell-schaft Stormarn (WAS) vorgesehen. "Und die Ebene darüber ist komplett reserviert, aber die Interessenten brauchen noch Nachmieter für ihre alten Räume", sagte Matthias Gipp.

Auch über die Zusammenarbeit mit der Stadt gab es nur Positives zu hören. "Woanders klappt das längst nicht immer so gut. Das fängt schon bei den Bauvoranfragen an", sagte Architekt Jan-Oliver Meding. Auch technisch gebe es keine Probleme, obwohl der Boden Torf enthalte und ein extra starkes Fundament geschüttet werden mußte. Meding: "Und weil das Gelände ein leichtes Gefälle hat, haben wir sicherheitshalber wasserdichten Beton für den Keller genommen."

Daß der fertig war, bevor der Frost kam, freut Bauleiter Jürgen Wiechmann von der Gewibau Nord in Ahrensburg, die zusammen mit der VK Immobilien- und Verwaltungs-gesellschaft aus Dortmund Bauherr des ersten Abschnitts ist. Wiechmann: "Sonst hätten wir Schwierigkeiten mit dem Beton bekommen. Für die Wände wird das kein Problem. Das sind Fertigbauteile."

Landrat Klaus Plöger betonte die Top-Lage Ahrensburgs. Darauf setzt auch Bürgermeisterin Ursula Pepper: "Die Grundsteinlegung ist zugleich der Startschuß für unser Gewerbegebiet Beimoor-Süd, mit dem wir unsere starke Position in der Metropolregion Hamburg weiter ausbauen." 14 Grundstücks-Anfragen gab es bereits. Mit drei Interessenten ist die WAS in Verhandlungen.