ProjektePflege Seniorenresidenz Helene Donner | Pinneberg

Mit der Eckbebauung unter Berücksichtigung einer vorhandenen Eiche, wurde der Innenstadtbereich von Pinneberg komplettiert. In Materialität und Geschossigkeit nimmt das Gebäude vorhandene Bezüge auf und bildet einen markanten Eckpunkt in der dynamischen Entwicklung der Stadt Pinneberg.

Presseartikel

Goldener Schlüssel für 109 SeniorenHamburger Abendblatt vom 23.11.2005

Millionenprojekt: DRK-Schwesternschaft weiht Residenz in Pinneberg ein.

Pinneberg.Während die Namensgeberin Helene Donner vom Bild zuschaute, weihten Heimleiterin Iris Schmeling, Schwesternschaft-Oberin Kirsten Schlusnus und Architekt Jan-Oliver Meding die neue Seniorenresidenz in Pinneberg ein.

Mit einer Segnung des Gebäudes und seiner Bewohner ist in Pinneberg die neue Seniorenresidenz Helene Donner feierlich eingeweiht worden. Das Haus der Hamburger DRK-Schwesternschaft konnte schon Mitte September nach 370 Tagen Bauzeit die ersten Bewohner aufnehmen. Mit dem vom ehemaligen Pinneberger Propsten Sigo Lehming erteilten Segen und der symbolischen Schlüsselübergabe an Oberin Kirsten Schlusnus ist nun auch der offizielle Betriebsbeginn erfolgt.

Die Vorsitzende der DRK-Schwesternschaft wies in ihrer Ansprache auf die besonderen Bemühungen hin, das Gebäude anheimelnd zu gestalten. So wurden für die Farbgestaltung und die künstlerischen Akzente Experten eingespannt. Speziell für ihren Einsatzort gemalte Bilder, ein Springbrunnen im Garten, ein Kamin im Salon und flexible Balkonverglasungen für den ungehinderten Blick ins Grüne sollen den Bewohnern helfen, sich angenommen und wohl zu fühlen. Ein wichtiges Ziel des ganzheitlichen Pflegekonzeptes bestehe ferner darin, die Teilnahme der Senioren an möglichst vielen Aktivitäten zu gewährleisten.

Kreispräsident Burkhard Tiemann wies darauf hin, daß die Zahl der mehr als 80jährigen in unserer Gesellschaft in den kommenden Jahren rapide nach oben schnellen wird. Bis 2020 ist allein im Kreis Pinneberg mit einer Zunahme von jetzt rund 12 000 auf dann fast 22 000 Menschen in dieser Altersgruppe zu rechnen. Größtmögliche Selbstbestimmung im Alter bezeichnete auch Tiemann als erstrebenswertes Ziel. Pinnebergs Bürgermeister Horst-Werner Nitt lobte die mutige Entscheidung der Schwesternschaft für den Standort in Pinneberg.

Die Investitionskosten für die Helene-Donner-Residenz belaufen sich nach offiziellen Angaben auf sieben Millionen Euro. Auf vier Etagen stehen für maximal 109 Bewohner 85 Einzel- und zwölf Doppelzimmer bereit, jedes mit separater Naßzelle. Leiterin der Einrichtung ist Iris Schmeling. (mg)

Das Pinnau-Urstromtal wird überbautElisabeth Meyer Pinneberger Tageblatt vom 11.09.2004

Neues Seniorenheim der DRK-Schwesternschaft Hamburg: 50 Gäste bei der Grundsteinlegung. Bei strahlendem Sonnenschein wurde gestern der Grundstein für die Seniorenresidenz Helene Donner gelegt. Im Sommer 2005 soll eröffnet werden.

Pinneberg. Eigentlich habe Helene Donner bereits 1868 den Grundstein gelegt, erklärte Kirsten Schlusnus. Zur gestrigen Grundsteinlegung für die neue Seniorenresidenz Helene Donner begrüßte die Oberin der DRK-Schwesternschaft Hamburg auf dem 1800 Quadratmeter großen Gelände am Damm/Ecke Verbindungsstraße etwa 50 Gäste. "Verpflichten uns, das soziale Wirken einer großartigen Frau fortzusetzen", sagte sie. Helene Donner gründetet 1868 die Schwesternschaft und stiftete unter anderem das Kinderkrankenhaus Altona.

137 Jahre später, im Sommer 2005, soll in Pinneberg das nach ihr benannte Heim für pflegebedürftige und altersverwirrte Menschen eröffnet werden. Sieben Wohngruppen mit jeweils 14 bis 16 Frauen und Männern werden in dem dreigeschossigen Rotklinkerbau Platz finden. Sieben Millionen Euro investiert die DRK-Schwesternschaft Hamburg, mehr als 60 Arbeitsplätze sollen entstehen. Sie hoffe, damit für die Bürger "eine zukunftsweisende, soziale Einrichtung mitten in der Stadt zu schaffen", erklärte Schlusnus.

Bürgermeister Horst-Werner Nitt bedankte sich bei der Schwesternschaft für "den Mut, hier in Pinneberg zu investieren" – zumal das Grundstück "nicht ganz unproblematisch" sein. Als "Urstromtal der Pinnau" sei der Untergrund morastig und schließe eine Unterkellerung aus, so Nitt. "Aber das Problem haben wir beim Rathaus auch schon überwunden." Er wünschte Schlusnus mit dem Konzept viel Erfolg: "Besonders vor dem Hintergrund, dass hier der Gedanke des Humanismus gepflegt wird, der sonst häufig zu kurz kommt."

Baugenehmigung innerhalb von 14 Tagen

Architekt und Gesellschafter Jan-Oliver Meding hob die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt hervor, "Sozial-Immobilien werden von vielen recht ambivalent betrachtet", sagte er, "aber wir hatten innerhalb von 14 Tagen die Baugenehmigung – das ist absoluter Rekord." Auch der Kaufvertrag sei im "Hauruckverfahren" abgeschlossen worden. "Und jetzt können wir, nun eineinhalb Jahre nach der Standortwahl, anfangen zu bauen." Sprach’s und schritt zum Grundstein – wo er unter tatkräftiger Hilfe von Schlusnus, Nitt und Gesellschafterin Bettina Schade zunächst die Kartusche mit dem Jahresbericht und einer aktuellen Zeitung füllte – bevor jeder zum Hammer griff und dazu beitrug, sie für immer mit dem Bauwerk zu verbinden.

Pinneberg: Grundstein für DRK-ResidenzHamburger Abendblatt vom 11./12.09.2004

Pinneberg – Grundsteinlegung für ein Sieben-Millionen-Euro-Projekt in Pinnebergs Stadtmitte: Im feierlichen Rahmen wurde am Freitag das symbolische Fundament gelegt, auf dem bald die "Seniorenresidenz Helene Donner" an der Einmündung Damm/Verbindungsstraße stehen soll. In gut einem Jahr sollen die ersten von bis zu 109 älteren Menschen einziehen, denen die DRK-Schwesternschaft Hamburg am neuen Standort in Pinneberg "Lebensqualität, Sicherheit, Pflege und Service" bieten will.

Kirsten Schlusnus, Oberin der Schwesternschaft, sagte in ihrer Festansprache in Erinnerung an die Namensgeberin der neuen Senioren-Wohnanlage: "Wir verpflichten uns mit diesem Projekt, das Wirken einer großartigen Frau fortzusetzen!" Dank des mildtätigen Wirkens von Helene Donner, Mitgründerin der Schwesternschaft, war im 19.Jahrhundert in Hamburg unter anderem auch das Kinderkrankenhaus Altona entstanden.

In der neuen Seniorenresidenz werden sieben Wohngruppen mit bis zu 16 Bewohnern eingerichtet. Kirsten Schlusnus versprach die Entstehung einer "zukunftsweisenden sozialen Einrichtung mitten in der Stadt". Für Bürgermeister Horst-Werner Nitt wird mit dem bau der Seniorenresidenz ein bisheriger "Schandfleck" der Kreisstadt "im besten Sinne veredelt". Nitt erinnerte auch an die bis zu 60 Arbeitsplätze, die entstehen sollen. Das Konzept der neuen Einrichtung werden "getragen von Humanismus". Nach dem Versenken der symbolischen Grundsteine kommt auf die ausführenden Firmen noch eine nicht leichte Aufgabe zu, wie auch Architekt Jan Meding mit Blick auf den tiefen, sumpfigen Grund des annähernd 1800 Quadratmeter großen Grundstücks erläuterte. Ist das Projekt aber "aus dem Grund gekommen", so der Bauexperte und Mitgesellschafter, entstehe ein "wirtschaftlich und inhaltlich erfolgreiches Modell". (bos)

So soll Pinnebergs neues DRK-Pflegeheim aussehenMarion Girke, Pinneberg Hamburger Abendblatt vom 17.06.2004

Millionenprojekt – Die Einrichtung des Roten Kreuzes wird eng mit der Klinik kooperieren.

Auf einem seit Jahren verlassenen und unansehlichen Grundstück in der Pinneberger Innenstadt, direkt an der Einmündung der Verbindungsstraße in den Damm, entsteht innerhalb der kommenden zwölf Monate ein neues Pflegeheim.

Betreiberin ist die bereits jetzt im Kreis Pinneberg tätige DRK-Schwesternschaft Hamburg. Die Einrichtung soll nach deren Begründerin den Namen "Seniorenresidenz Helene Donner" erhalten. Schwerpunkt der Einrichtung wird die Nachsorge vor allem bei älteren Patienten sein, die sich an Krankenhausaufenthalte anschließen sollte. Erstmals im Kreis Pinneberg wird damit eine Lücke zwischen stationärem Klinikaufenthalt und Rückkehr in die häusliche Umgebung geschlossen, die dadurch entsteht, dass die Liegezeiten in den Kliniken immer kürzer werden.

Aufgenommen werden nach Angaben der Vorsitzenden der Schwesternschaft, Kirsten Schlusnus, auch jüngere Patienten mit Bedarf an Kurzzeitpflege etwa nach Schlaganfällen sowie längerfristig auf Pflege angewiesene Senioren. Ein Altenwohnheim wird das Haus allerdings nicht. Zur Verfügung stehen 109 Plätze. Neu geschaffen werden 60 Arbeitsplätze.

Pinnebergs Bürgermeister Horst-Werner Nitt sagte, er freue sich über die Investition von sieben Millionen Euro, zumal damit bewiesen werde, dass Pinneberg nicht so investitionsfeindlich sei, wie es immer dargestellt werde. Neben anderen privaten Eigentümern hat die Stadt an die Schwesternschaft ein kleines Grundstück direkt an der Straßeneinmündung verkauft. Dort befindet sich eine schützenswerte Eiche, zu deren Erhaltung sich die Bauherren vertraglich verpflichtet haben. Da diese Teilfläche der insgesamt benötigten 1800 Quadratmeter für etwas weniger als 30 000 Euro erworben wurde, konnte Nitt über diese Veräußerung ohne Beteiligung der politischen Gremien entscheiden.

Die bauliche Konzeption ist nach Darstellung der DRK-Schwesternschaft zukunftsweisend. Der Hamburger Architekt Jan-Oliver Meding hat einen rotgeklinkerten, L-förmigen Block mit drei Voll- und einem Staffelgeschoss entworfen. Vorgesehen ist die Unterteilung in sieben Wohngruppen mit jeweils rund 15 Bewohnern. Sie sollen in ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen unterstützt werden, in größtmöglicher Selbständigkeit zu leben. Daher sind überwiegend Einzelzimmer mit eigenen Bädern vorgesehen. Der Ausstattungsstandard sieht Teppiche und Holz anstelle von Linoleum und Fliesen vor. Ausgewählte Antiquitäten sollen die wohnliche Atmosphäre verstärken.

Im Erdgeschoss öffnet sich ein großzügiges Foyer zusammen mit einem Multifunktionssaal zu einer großen Südterrasse im Hof, an die sich ein Garten anschließt. Für Demenzkranke ist ein Rundweg vorgesehen, bei dem sich der Bewegungsdrang mit einem Naturerlebnis verbinden soll. Für jede Gruppe gibt es darüber hinaus Wohnbereichsküchen und eigene Aufenthaltsräume über die Privatsphäre hinaus.

Schnelle Entscheidung – ohne PolitikVon Elisabeth Meyer Pinneberger Tageblatt vom 17.06.2004

DRK-Schwesternschaft investiert in Pinneberg / Gremien an Grundstücksverkauf nicht beteiligt

Gestern unterzeichneten Vertreter der Stadt und der DRK-Schwesternschaft den Vertrag zum Verkauf des Grundstücks am Damm. Dort soll eine Pflegeeinrichtung für 109 Bewohner entstehen.

Pinneberg. Hort-Werner Nitt ist stolz "Das ist ein schlagkräftiger Beweis dafür, dass Pinneberg nicht investitionsfeindlich ist", kommentiert der Bürdermeister die Tatsache, dass die DRK-Schwesternschaft Hamburg in der Kreisstadt eine Pflegeeinrichtung bauen wird (Tageblatt/BZ berichtete). Auf dem unbebauten Grundstück an der Verbindungsstraße Ecke Damm wird ein 4-geschossiges Gebäude entstehen, das 109 Bewohnern Platz bietet. Etwa 60 Mitarbeiter (davon 20 in Teilzeit) werden sich um die Pflegebedürftigen kümmern.

Mit der Unterzeichnung des Grundstückskaufvertrags zwischen Stadt und Schwesternschaft schufen die Parteien gestern "den letzten Stein aus dem Weg" – wenn auch nur einen kleineren: An den .1800 Quadratmeter großen Areal Ecke Verbindungsstraße / Damm gehörte der Stadt eine Fläche von gerade mal 135 Quadratmetern. Darin lag auch begründet, weshalb der vor etwa einem jahr im Schwesternverband erstmalig diskutierte Plan verhältnismäßig schnell verwirklicht werden konnte: Da der städtische Grundstücksanteil einen Verkaufswert von weniger als 30.000 Euro hat, mussten die politischen Gremien nicht am Entscheidungsprozess beteiligt werden. In Nitts Augen durchaus positiv "Es geht darum, dass hier ein Projekt realisiert wird", erklärte der Bürgermeister, "wir dürfen die Gremien auch nicht überfrachten".

Ein "Schnäppchen" sei der Verkauf jedoch nicht gewesen, betonen beide Parteien. "Die Schwesternschaft hatte sich Vertraglich verpflichtet, die Pflege der Grünflächen zu übernehmen", erklärte Architekt Jan-Oliver Meding. Das hätte ansonsten weiterhin die Stadt leisten müssen", so Nitt. Umweltschützer werden sich freuen: die geschützte Eiche an der Straßenecke wird ebenso erhalten bleiben wie die zwei weiteren Straßenbäume vor dem Gebäude.

Ortsansässige Betriebe können profitieren

Sieben Millionen Euro wird die Schwesternschaft in das Projekt investieren. "Darüber freuen wir uns sehr" erklärte Nitt. Denn auch ortsansässige Firmen können vom Bau profitieren. Meding betonte, die Zusammenarbeit mit der Verwaltung sei sehr konstruktiv gewesen; Innerhalb von zwei Wochen hatten wir den Bauvorbescheid."

In dem Gebäude, das nach Helene Donner der Gründerin der Schwesternschaft, benannt werden soll, sollen sieben Wohngruppen mit jeweils 14 bis 16 Bewohnern entstehen. "Selbstständigkeit wird gefördert, Individualität gewahrt", so Architekt Meding. In allen Pflegestufen werden Lang- und Kurzzeitpflege angeboten. Kirsten Schlusnus, Vorsitzende der Schwesternschaft, ist vom Konzept und der Notwendigkeit der Einrichtung überzeugt: "Die Zahl pflegebedürftiger Menschen steigt ständig – es gibt zunehmend mehr jüngere Schlaganfall-Patienten."

Für ideal hält Schlusnus auch den zentralen Standort. "Einmal um die Ecke und man ist in der Einkaufsstraße." Öffentliche Grünflächen seien erreichbar, mehrere Buslinien halten direkt vor der Tür. Zudem liegt das Klinikum Pinneberg nicht weit entfernt, von wo aus Patienten nach der Behandlung zur nachsorge an die neue DRK-Einrichtung verwiesen werden können.

Wenn alles klappt, wird der Grundstein im August gelegt. Ein Jahr später soll das Gebäude dann fertiggestellt sein.