ProjektePflege Seniorenresidenz Bugenhagenhaus | Hamburg

Mit der modularen Konzeption des neuen Bugenhagenhauses unter dem Leitmotiv „ Villen im Park“ konnte der stufenweise Neubau des bestehenden Bugenhagenhauses umgesetzt werden. Das neue Bugenhagenhaus besitzt neben Wohneinheiten für betreutes Wohnen und einem Pflegeheim, auch eine Kindertagesstätte sowie andere diakonische Einrichtungen und bildet somit ein Zentrum für viele Generationen.

Presseartikel

Eine Immobilie, die den Zeitgeist trifftLuruper Nachrichten - 5.09.2012

Drei Jahre nach der Grundsteinlegung wurde die moderne Seniorenresidenz Bugenhagenhaus an der Osdorfer Landstraße offiziell eingeweiht – „mit großem Stolz“, wie Marten Gereke, Geschäftsführer der Pflegediakonie Hamburg West/Südholstein gemeinnützige GmbH, in seiner Rede betonte, „denn Architekten und Bauherren haben hier eine Immobilie entstehen lassen, die den Zeitgeist trifft“.Die Seniorenresidenz bildet einen Teil des Bugenhagen-Campus – einem attraktiven Lebensraum, in dem Jung und Alt zusammenkommen. So gehören zu dem großzügigen Gelände auch 60 Service Wohnungen, die Jugendkirche, die Bugenhagenschule und eine Ev. Kindertagesstätte. Es war das erklärte Ziel der Projektpartner und der gemeinnützigen Ev.-Luth. Bugenhagenhaus GmbH, einem Tochterunternehmen der Pflegediakonie Hamburg-West/Südholstein, das soziale Miteinander zu fördern und gleichzeitig einen Ort für Begegnungen zu schaffen. Diese Bemühungen lobte auch Bezirksamtsleiter Jürgen Warmke-Rose in seinem Grußwort: „Das Bezirksamt hat ein großes Interesse daran, Altona für Seniorinnen und Senioren attraktiv und lebenswert zu gestalten und zu erhalten. Vordringlich geht es hierbei um die Unterstützung älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger, in ihrem Bestreben, einen eigenständig organisierten und selbstbestimmten Alltag so lange wie möglich zu erleben. Mit der Fertigstellung der Seniorenresidenz Bugenhagenhaus wird ein großer Meilenstein in diese Richtung geschaffen.“Ein großer Kirchenkreis Nicht ohne Hürden sei der Weg bis zur Fertigstellung der Seniorenresidenz gewesen, erinnerte sich Marten Gereke bei der feierlichen Einweihung zurück, im Jahr 2007 hatte er zum ersten Mal von dem Pflegeheim Bugenhagenhaus im Kirchenkreis Blankenese gehört, das abgerissen, neu aufgebaut und an einen privaten Betreiber vergeben werden sollte. „Das Projekt hat sofort mein Interesse geweckt: Warum sollte der Betreiber nicht aus dem Kirchenkreis selbst kommen und diesen näher zusammenbringen?“ Ein Grundsatzpapier wurde entwickelt, über das die einzelnen Kirchenkreise und Synoden abstimmten und eine Projektgruppe „Wohnen im Alter“ ins Leben gerufen. „Wir standen unter Zeitdruck und mussten möglichst alle Kritiker davon überzeugen, dass die Pflegediakonie der richtige Betreiber ist“, so Gereke. Mit vereinten Kräften sei dies schließlich gelungen.Am 17. Juni 2009 wurde der Grundstein gelegt für den ersten Bauabschnitt. Im Oktober 2009 feierte die Residenz ihr Richtfest. Trotz eines harten Winters konnten die 60 Bewohner des alten Bugenhagenhauses nur ein Jahr später, am 10. Juli 2010, in den neuen, ersten Bauabschnitt einziehen. Am 28. November waren die Seniorenresidenz sowie das angrenzende Service Wohnen komplett fertig gestellt. Das Bauvolumen für die Seniorenresidenz und das Service Wohnen betrug insgesamt 19 Millionen Euro. Heute sind beide Wohnformen durchschnittlich 95 und 97 Prozent ausgelastet. Ein besonderer Bereich für Menschen mit Demenz in der hellen, freundlichen Seniorenresidenz mit Hotelcharakter sind 118 Pflegeplätze entstanden – rund 20 Plätze mehr als im alten Bugenhagenhaus. 25 neue Arbeitsplätze wurden im Bereich Pflege und Dienstleistungen geschaffen, so dass die Pflegediakonie auf dem Bugenhagen-Campus insgesamt 72 Arbeitsplätze anbietet. Alle Gebäude sind durchgängig schwellen- und barrierefrei konzipiert. Die Seniorenresidenz ist in drei Bereiche aufgeteilt, wobei ein Bereich speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zugeschnitten ist. Auch hier bewies der Geschäftsführer Mut: „ Die Fußböden sind farblich in Rot gestaltet und auch auf bestimmten Wänden haben wir rote Akzente gesetzt“, so Gereke. Das erleichtere für Menschen mit Demenz, die häufig nur Grauabstufungen wahrnehmen können, die Orientierung. Außerdem bietet die Seniorenresidenz eine intensive Betreuung, die über das normale Maß hinaus reicht, ohne besondere Pflegeansätze zu verwenden. In seiner Rede dankte Gereke allen Partnern, Wegbegleitern und vor allem den Mitarbeitern und Bewohnern herzlich für ihre Tatkraft, Unterstützung, Geduld und Treue. „Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die gesamte Bauphase miterlebt haben, war es eine große Herausforderung und sie sind alle glücklich, dass dieses Haus nun endlich fertiggestellt ist und sie sich auf ihre Arbeit voll und ganz konzentrieren können.

Noch mehr KomfortElbe Wochenblatt - 5.9.2012 von J. Vellguth

Gross Flottbek - Deutlich komfortabler und modernen erstrahlt die neue Seniorenresidenz Bugenhagenhaus an der Osdorfer Landstraße, die drei Jahre nach der Grundseteinlegung offiziell eingeweiht wurde. Die Residenz bildet einen Teil des Bugenhagen-Campus, zu dem 60 Service-Wohnungen, die Jugendkirche, die Bugenhagenschule sowie der evangelische Kindergarten gehören.
Marten Gereke, seit 2012 Geschäftsführer des Bugenhagenhauses, ist zufrieden: "Es verlief optimal, weil keine Bewohner in andere Häuser geschickt werden mussten."
Die neue Residenz, die mit 118 Pflegeplätzen 20 Ptätze mehr als im alten Haus bietet, wurde in zwei Bauabschnitten erstellt. Die Kosten für Seniorenresidenz und Service-Wohnungen belaufen sich auf insgesamt 19 millionen Euro. Neu ist ein Bereich speziell für Menschen mit Demenz.