ProjekteBüro Rahlstedter Stadttor | Hamburg

Auf dem Grundstück des ehemaligen Rahlstedter Bahnhofes wurde als Einfassung des Rahlstedter Bahnhofsplatzes ein Geschäftsgebäude errichtet. Zur Belebung des Platzes wurden im Erdgeschoss Arkaden mit Einzelhandelsgeschäften angeordnet. Das Gebäude wurde im Jahr 2013 fertiggestellt.

Aufgrund der sehr positiven Resonanz  ist nun eine Erweiterung auf dem angrenzenden Grundstück geplant. Die Baugenehmigung liegt vor und die Fertigstellung ist für Ende 2018 avisiert.

Presseartikel

Ein Besuch auf der Baustelle am BahnhofHamburger Wochenblatt - 25.7.2012 von Hubert Bätz

Rahlstedt. In Rahlstedt wird zur Zeit eifrig gebaut. Eines der wichtigsten Projekte für diesen Ortsteil Wandsbeks sind die künftigen Bahnhofsarkaden Rahlstedt, die an der Stelle des früheren alten Bahnhofs Rahlstedt entstehen. Mitte Mai klaffte am Bahnhofsvorplatz, wo drei stets gut besuchte Haupteinkaufsstraßen der Rahlstedter Fußgängerzone münden, noch eine Bau-grube, jetzt aber können besonders Bahnpendler das Wachsen des Gebäudes Schritt für Schritt mit eigenen Augen verfolgen. Dieser Blick ist allerdings Rahlstedtern in der Fußgängerzone verwehrt, es sei denn, das Tor im Bauzaun öffnet sich, weil Material angeliefert werden muss.Ein Grund für das WochenBlatt die Baustelle zu besuchen, um selbst sich über den Baufortschritt zu informieren.Und bald war klar, hier läuft alles nach Plan, und zwar so gut, dass Polier Tom Krone kein Problem hatte, sich seinen verdienten Urlaub zu nehmen. Trotzdem wird auch zur Zeit eifrig gearbeitet. Während der Kran auf der Baustelle an einer Ecke Stahlmatten ablud, und an anderer Stelle ein kleiner Schaufelbagger Sand verteilte, fand Einschaler Olaf Busch von der Otto Wulff Bauunternehmung einige Minuten Zeit, um die Baufortschritte zu schildern: „Bisher läuft das hier prima. Seit einigen Tagen sind wir mit dem Kellergeschoss fertig. Das war dieses Mal für mich eine spannende Sache, denn wir haben Spezialmatten verlegt, die den Neubau künftig vor auch noch so geringen Vibrationen der Züge schützen sollen.“Die „Anti-Vibrationsmatten“ verhindern ähnlich wie eine Gummimatte unter einer Waschmaschine, dass Erschütterungen auf die Umgebung übertragen werden. Neben Busch arbeiten zur Zeit noch drei weitere Einschaler, drei Eisenflechter , ein Polier, Kranfahrer sowie ein Auszubildender und eine Praktikantin auf der Baustelle, „bei der alles nach Plan läuft“.Dies klingt gut, denn im Mai meinte Bauleiter Manfred Dankert, dass diese Baustelle wegen ihrer Lage im Kern Rahlstedtes und der mit der Bahnnähe verbundenen Besonderheiten eine „logistische Herausforderung“ sei. Damit meinte er beispielsweise, dass es während der Bauzeit sehr eng zugeht. Denn Fußgängerzone und die Wochenmärkte an Mittwoch und Samstag machen viel gute Planung und Koordination nötig. Baufahrzeuge liefern hier daher nur nach Absprache Beton und Baumaterialien. Mit dem Erstbezug der 62 Meter langen und zweigeschossigen Bahnhofsarkaden Rahlstedt, die rund 5.1 Millionen Euro kosten, rechnet Investor Herbert Wenzel im Bürobereich dann im kommenden Frühling 2013. Wenn das Wetter mitspielt, können einige Monate später die Rahlstedter in der attraktiven Arkadenzeile einkaufen und verweilen.

Es läuft auf der BaustelleHamburger Wochenblatt, Hubert Bätz - 22.05.2012

Bahnhofsarkaden: Anti-Vibrationsmatten gegen Zugverkehr

Was am Helmut-Steidlplatz ein Bauzaun verhindert, ist vom Bahnhof Rahlstedt aus deutlich zu sehen - Rahlstedt wächst. Und damit die hier durch brausenden oder haltenden Züge nicht die neu entstehenden Bahnhofarkaden zum Einsturz bringen, wurden in den vergangenen Wochen schwere Federmatten aus Gummi verbaut. Beim Ortstermin auf der Baustelle konnten der Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter und die beiden SPD-Bezirksabgeordneten Lars Kocherscheid-Dahm und André Schneider sich davon ein Bild machen. Begleitet wurden sie von Investor Herbert Wenzel von der Hanseatischen Vermittlungs- und Beratungsgesellschaft, von Michael Miersch vom Bauträger, der Baufirma Otto Wulff sowie vom Bauleiter Manfred Dankert. Miersch und Dankert lieferten beim Rundgang viele Informationen über das Bauprojekt, das jetzt im Rahlstedter Zentrum nach den Ausschachtungsarbeiten langsam in die Höhe wächst. Laut Dankert ist die direkte Nachbarschaft zu den Bahngleisen „eine nicht zu unterschätzende Herausforderung“. Deshalb hat man auch auf die vertraglich festgelegte Forderung der Bahn geachtet, und während des Erdaushubs regelmäßig Messungen der Gleislage durchgeführt. Dies damit man schnell auf mögliche Verschiebungen der Gleise durch abrutschendes Erdgut reagieren konnte. „Aber da hat sich überhaupt nichts bewegt“, so Dankert stolz. Dankert und Miersch sind besonders begeistert von den erwähnten „Spezialmatten“, die ähnlich einer „Anti-Vibrationsmatte“ unter einer Waschmaschine das künftige Gebäude vor der Übertragung auch noch so geringen Vibrationen der Züge schützen sollen. Beide wiesen bei der Besichtigung daraufhin, dass die Deutsche Bahn mit ihren Planungs- und Bauauflagen darauf achtet, dass der Bahnverkehr auch in Zukunft ungestört rollen kann. So dürfen zur Bahnseite hin nur wenige, kleine Fenster vorhanden sein, die nur zu Reinigungszwecken geöffnet werden dürfen. Damit es aber trotzdem zum Frisch-Luftaustausch kommt, wird eine zusätzliche Belüftungsanlage für die Büro- und Praxisräume in die beiden Obergeschosse integriert. Eine weitere Bedingung der Bahn war der sofortige Beginn des Hochbaus nach Beendigung der Abrissarbeiten. Dies aus Gründen des Schallschutzes wegen der zentralen Lage in der Mitte Rahlstedts. Eine „logistische Herausforderung“ ist daher für Dankert die Organisation seiner Baustelle. Damit der Kern Rahlstedt und der hier stattfindende Wochenmarkt keine Probleme bekommen, geht es während der Bauzeit sehr eng zu. Baufahrzeuge liefern hier nur nach Absprache Beton und Baumaterialien. Für den Betonverbau bedeutet dies, rund 200 Lkw mit Nachschub werden stets ausschließlich nacheinander angefordert. Dankert und Miersch meinen, wenn der Zeitplan aber weiter so klappt, könnte das Richtfest für die Bahnhofarkaden für spätestens Anfang September angesetzt werden. Mit dem Erstbezug der Bahnhofsarkaden im Bürobereich rechnet man im kommenden Frühling. Nach Angaben von Miersch gibt es bereits diverse Anfragen potenzieller Mieter. Er betont aber, dass hier der Branchenmix und Qualität eindeutig bei der Vermietung Priorität haben - „wir brauchen nicht den xten Bäcker oder Friseur“. Auch die Gastronomie soll hier gehobenen Ansprüchen genügen. Der Rahlstedter Mitinvestor Herbert Wenzel sieht mehr die Notwendigkeit der Stadtplanung im Kern Rahlstedts. Er erklärte an die Politiker gewandt:„Mein Wunsch ist es, dass man mit den Bahnhofsarkaden und der Neugestaltung des Helmut-Steidl-Platzes eine gute Lösung in der Mitte in Rahlstedts findet“. Wenzel ist dies auch deshalb sehr wichtig, weil der frühere CDU-Politiker gemeinsam mit seiner Ehefrau auch Besitzer des Eiscafé Dante ist. Wenzel weiter: „Für mich hängt viel Herzblut an diesem Projekt.

Alter Rahlstedter Bahnhof bekommt neues GesichtHamburg im Blick - Dezember 2011

Ab Anfang 2013 sollen die Bahnhofsarkaden Rahlstedt zum Shoppen und Verweileneinladen und Rahlstedt ein neues Zentrum geben. Ausführende sind die Otto WulffBauunternehmung und die Hanseatische Vermittlungs- und Beratungsgesellschaft.

Die Genehmigung ist erteilt, der Bau kann beginnen. Die Otto Wulff Bauunternehmung (OWB) und die Hanseatische Vermittlungs- und Beratungsgesellschaft (HVB) errichten am Standort des alten Rahlstedter Bahnhofsgebäudes ein modernes Büro- und Geschäftshaus. Anfang 2013 sollen die Bahnhofsarkaden Rahlstedt zum Shoppen und Verweilen einladen und Rahlstedt ein neues Zentrum geben.

Seit rund sechs Jahren steht das alte Rahlstedter Bahnhofsgebäude leer. Nun wird es abgerissen und dort der Bau eines modernen Einkaufs- und Bürogebäudes in Angriff genommen. Bereits 2013 sollen die Bahnhofsarkaden Rahlstedt fertiggesteIlt und zum neuen Herzstück des Hamburger Stadtteils werden.

Optimale Lage
Die Lage ist einmalig - der Bahnhof ist Mittelpunkt von Rahlstedt. Über den direkten Zugang zur Regionalbahn und den in unmittelbarer Nähe gelegenen Busbahnhof passieren jedes Jahr rund drei Millionen Fahrgäste das Gelände. Durch die geplante Erweiterung der Bahngleise und -verbindungen im Zuge der Anbindung an die neue S 4 wird die Anzahl der Passanten künftig weiter ansteigen. Zudem münden in den Bahnhofsvorplatz, dem Helmut-Steidl-Platz, die drei Haupteinkaufsstraßen der Rahlstedter Fußgängerzone. Herbert Wenzel, Geschäftsführer der Hanseatischen Vermittlungs- und Beratungsgesellschaft, ist selbst Rahlstedter und weiß: "Der Neubau auf dem Bahnhofsareal ist ganz entscheidend für Hamburgs bevölkerungsreichsten Stadtteil. Aufgrund seiner zentralen Lage hat er maßgeblichen Einfluss auf das Erscheinungsbild und den ersten Eindruck von Rahlstedts Innenstadt, für den es bekanntlich ja keine zweite Chance gibt."

Die Bahnhofsarkaden werden sich über das komplette Grundstück erstrecken. Auf drei Stockwerken wird das Büro- und Geschäftshaus rund 3.000 Quadratmeter Fläche bieten: Dabei ist das Erdgeschoss für den Einzelhandel vorgesehen, die beiden Obergeschosse sind für die Büronutzung konzipiert.

Die Architektur des quaderförmigen Gebäudes - entworfen von Liam Early von Meding Plan + Projekt (MPP) - ist am Bauhausstil angelehnt. Klare Linien und große Glaselemente sorgen für ein modernes und ansprechendes Design. Die Außenwände sind mit Klinkersteinen in einem dunklen Rotbraunton verkleidet. Im Kontrast dazu säumen Pfeiler aus hellem Sichtbeton das Gebäude, die zugleich die Terrasse im obersten Stockwerk stützen und daher wie Arkaden anmuten.

Im Zuge des Neubaus werden auch der Bahnhofsvorplatz und die Fußgängerzone - von der Schweriner Straße über den Boizenburger Weg bis hin zur Mecklenburger Straße - neu gestaltet. Die unmittelbar vor dem Grundstück der Bahnhofsarkaden verlaufende Straße wird aufgehoben, wodurch sich eine direkte Verbindung zum Vorplatz und somit zur Fußgängerzone ergibt. Geplant ist außerdem ein ebenerdiger Zugang zum Busbahnhof.

Neues Gesicht für den alten Bahnhof Markt Rahlstedt - 3.12.2011

Genehmigung erteilt, Start für Abriss & Neubau

Rahlstedt (cc). Die Würfel sind gefallen, die Baugenehmigung erteilt, Abriss und Neubau können beginnen. Das alte Rahlstedter Bahnhofsgelände bekommt ein neues Gesicht in Form eines modernen Büro- und Geschäftsgebäudes, das dem Stadtteil ein neues Herzstück geben soll. Visuelle Planentwürfe wurden nun erstmals zur Veröffentlichung freigegeben.

Die Bauplaner geben eine erste computergenerierte Aussicht auf die „Bahnhofsarkaden“. Die Fassade des neuen Geschäfts- und Bürogebäudes wird 82 Meter messen. Das Eiscafé bleibt erhalten, die Gestaltung des Vorplatzes soll mit Bürgern gemeinsam geplant werden.

Schon Anfang 2013 soll der Neubau nach den Plänen der Bauträger, der Grundstücksgesellschaft Rahlstedter Bahnhofstraße, der Otto Wulff Bauunternehmung (OWB) und der Hanseatischen Vermittlungs- und Beratungsgesellschaft (HVB), eingeweiht werden können, die neuen „Bahnhofsarkaden Rahlstedt“ zum Shoppen und Verweilen einladen. Schon heute passieren durch die direkten Zugänge zur Regionalbahn und zum benachbarten Busbahnhof jedes Jahr rund drei Millionen Fahrgäste das Gelände. Durch die geplante Erweiterung der Bahngleise und -verbindungen im Zuge der Anbindung Rahlstedts an die neue S 4 wird die Anzahl der Passanten künftig weiter ansteigen. Zudem laufen auf dem Gelände einige der wichtigsten Rahlstedter Einkaufsstraßen zusammen. Die Lage ist im Stadtteil an Attraktivität kaum zu übertreffen.

Das zu finanzierende Bauvolumen beträgt 5,1 Millionen Euro. Der Neubau soll sich über das gesamte, rund 1.000 Quadratmeter große Grundstück ausstrecken und seine Fassade 82 Meter lang sein. Das dreistöckige Gebäude soll auf rund 3.000 Quadratmetern Fläche sowohl Platz für den Einzelhandel bieten (Erdgeschoss), als auch für die Nutzung durch Büros in den oberen Etagen. Die Architektur des quaderförmigen Gebäudes – entworfen von Liam Earley von Meding Plan + Projekt (MPP) – ist am Bauhausstil angelehnt. Klare Linien und große Glaselemente sollen für ein modernes und ansprechendes Design sorgen. Die Außenwände werden mit Klinkersteinen in einem dunklen Rotbraunton verkleidet. Im farblichen Kontrast dazu sollen Pfeiler aus hellem Beton das Gebäude säumen, die zugleich die Terrasse im obersten Stockwerk stützen werden. Durch diese Bögen-Optik entstand auch die Idee für den Namen „Bahnhofsarkaden Rahlstedt“ (Bogen lateinisch „Arcus“).

Einen Interessenkonflikt mit den benachbarten „Rahlstedt Arcaden“ sieht Herbert Wenzel, Geschäftsführer der Hanseatischen Vermittlungs- und Beratungsgesellschaft und Gründungsmitglied der Igor, keineswegs. Er sieht die Namensähnlichkeit eher als „eine Chance zur wechselseitigen Unterstützung“. Das Management der Rahlstedt Arcaden wollte sich dazu zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht äußern. Wenzel, der selbst Rahlstedter ist, ist davon überzeugt: „Der Neubau auf dem Bahnhofsareal ist ganz entscheidend für Hamburgs bevölkerungsreichsten Stadtteil. Aufgrund seiner zentralen Lage hat er maßgeblichen Einfluss auf das Erscheinungsbild.“

Mit dem eigentlichen, sein Jahren ungenutzten Bahnhofsgebäude, müssen weitere angrenzende Gebäude der Bahngleisverbreiterung und dem Neubau weichen. Das betrifft zunächst die jetzige Spielhalle. In einem zweiten Bauabschnitt werden später weitere angrenzende Gebäude abgerissen, die derzeit noch unter Erbbaurecht fallen. Im Zuge des Neubaus werden auch der Bahnhofsvorplatz und die Fußgängerzone – von der Schweriner Straße über den Boizenburger Weg bis hin zur Mecklenburger Straße – neu gestaltet. Die unmittelbar vor dem Grundstück der Bahnhofsarkaden verlaufende Straße wird aufgehoben, wodurch sich eine direkte Ver- bindung zum Vorplatz und somit zur Fußgängerzone ergibt. Geplant ist außerdem ein ebenerdiger Zugang zum Busbahnhof.

Die Bezirksversammlung Wandsbek hat einstimmig ihr politisches OK gegeben, ein Planungsbüro wurde bereits beauftragt. Im Zuge der Grundinstandsetzung der Fußgängerzonen im Rahlstedter Ortskern und der Neu- bebauung des Bahnhofsareals soll nach der Schweriner Straße im kommenden Jahr mit den Planungen und Vor- arbeiten im Bereich des ehemaligen Bahnhofs am Helmut-Steidl-Platz begonnen werden. Zudem soll eine umfassende Bürgerbeteiligung stattfinden. Nach den Erfahrungen mit der Schweriner Straße, möchten Politik und Planer bei diesem Projekt Bürger von Anfang an mit einbeziehen. Laut Bezirksamt soll bereits Mitte Januar 2012 eine öffentliche Auftaktveranstaltung stattfinden, bei der Ideen des beauftragten Garten- und Landschaftsbüros vorgestellt und Wünsche und Anregungen der Bürger für die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes diskutiert, aufgenommen und in die Planung einbezogen werden sollen. Die Vorarbeiten am Rahlstedter Bahnhof haben bereits begonnen. Eine Umzäunung wurde gezogen, Bauschutt-Container aufgestellt, die Bagger sowie ein Großkran wurden bestellt.

Die neuen Bahnhofsarkaden - der Bau kann beginnenHamburger Wochenblatt - 30.11.2011

Alter Rahlstedter Bahnhof bekommt neues Gesicht

RAHLSTEDT. Die Genehmigung ist erteilt, der Bau kann beginnen. Die Otto Wulff Bauunternehmung (OWB) und die Hanseatische Vermittlungs- und Beratungsgesellschaft (HVB) errichten am Standort des alten Rahlstedter Bahnhofsgebäudes ein modernes Büro- und Geschäftshaus.Seit rund sechs Jahren steht das alte Rahlstedter Bahnhofsgebäude leer. Nun wird es abgerissen. Bereits Anfang 2013 sollen die Bahnhofsarkaden Rahlstedt fertiggestellt und zum neuen Herzstück des Hamburger Stadtteils werden. Die Lage ist einmalig, der Bahnhof ist Mittelpunkt von Rahlstedt. Über den direkten Zugang zur Regionalbahn und den in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Busbahnhof passieren jedes Jahr rund drei Millionen Fahrgäste das Gelände. Zudem münden in den Bahnhofsvorplatz, dem Helmut-Steidl-Platz, die drei Haupteinkaufsstraßen der Rahlstedter Fußgängerzone.

Herbert Wenzel, Geschäftsführer der Hanseatischen Vermittlungs- und Beratungsgesellschaft ist selbst Rahlstedter und weiß: „Der Neubau auf dem Bahnhofsareal ist entscheidend für Hamburgs bevölkerungsreichsten Stadtteil. Aufgrund seiner zentralen Lage hat er maßgeblichen Einfluss auf das Erscheinungsbild und den ersten Eindruck von Rahlstedts Innenstadt.“ Die Bahnhofsarkaden Rahlstedt werden sich über das komplette rund 1.000 Quadratmeter große Grundstück erstrecken. Auf drei Stockwerken wird das Büro- und Geschäftshaus rund 3.000 Quadratmeter Fläche bieten. Im Zuge des Neubaus werden auch der Bahnhofsvorplatz und die Fußgängerzone – von der Schweriner Straße über den Boizenburger Weg bis hin zur Mecklenburger Straße – neu gestaltet. Geplant ist außerdem ein ebenerdiger Zugang zum Busbahnhof. Die politischen Beschlüsse für die Neugestaltung rund um den Rahlstedter Bahnhof hat die Bezirksversammlung Wandsbek einstimmig gefasst. Ein Planungsbüro wurde bereits beauftragt. Anfang 2012 soll zudem eine Bürgerbeteiligung stattfinden. (pi)