ProjekteWohnen Prager Carrée | Dresden

In der Innenstadt von Dresden, direkt am Wiener Platz, liegt der Neubau eines Wohnquartiers mit Einzelhandelsbebauung entlang der Prager Straße.

Das 6 – 7 geschossige Quartier PRAGER CARRÉE umfasst rund 17.400qm Wohnfläche und rund 5.800qm Einzelhandels- und Gewerbeflächen. Ein begrünter Innenhof zeichnet das PRAGER CARRÉE als ein zentrales und urbanes Quartier mit hoher Lebensqualität aus. Die Planung beinhaltet Wohnungen mit 1-5 Zimmern und spricht damit ein breites Spektrum an Nutzern an.

Das Projekt wurde im Sommer 2016 fertiggestellt.

Presseartikel

Richtfest für das Prager Carrée in DresdenImmobilienzeitung, 10.7.2017, von Martina Vetter

Dass das Wiener Loch jetzt Prager Carrée heißt, muss sich in den Köpfen der Dresdner erst noch festsetzen. Zu sehen ist von dem neun Meter tiefen Loch aber schon seit zehn Monaten nichts mehr, seit die Hamburger Revitalis den Grundstein für das 70-Mio.-Euro-Projekt legte. Mit Generalunternehmer Porr ging das Vorhaben zügig voran und gestern Nachmittag wurde Richtfest für das künftige Ensemble Prager Carrée gefeiert. 241 Mietwohnungen und 5.800 qm Handelsfläche entstehen bis zum Sommer nächsten Jahres am Wiener Platz / Ecke Prager Straße 1. Das Projekt ist bereits seit Längerem verkauft und gehört inzwischen zum Bestand eines von der Invesco Real Estate gemangten Wohnimmobilienspezialfonds.  

Grünes Licht für Wiener PlatzImmobilien Zeitung, 21.02.2013

Noch im vergangenen Jahr haben DresdensStadtväter den Weg für die Bebauung ihres Kummerlochs gegenüber demHauptbahnhof freigemacht. Die deutsch-schweizerische GesellschaftRevitalis darf die Baugrube für 9,5 Mio. Euro kaufen und will 249Wohnungen und 20 Läden bauen. 2015 soll alles fertig sein. Und einerster Mietinteressent hat sich schon gemeldet.

"Ein pensionierterSparkassendirektor", freut sich Revitalis-Chef Thomas Cromm, warder Schnellste. "Kaum stand in der Immobilien Zeitung, dass wir das Grundstückbebauen, hat er sich für die 130-qm-Wohnung mit Dachterrasse beworben. Dersteht jetzt ganz oben auf der Liste." Wohnungen in Dresden sindknapp. Der Leerstand beträgt 2%.

9,5 Mio. Euro müssen Cromm undsein Geschäftspartner und Architekt OliverMeding für das 8.600 qm große Lochbezahlen. Das ist kein wirklich gutes Geschäft für die Stadt, die indie jahrelang klaffende Baugrube am Wiener Platz allein mehr als 5,5Mio. Euro investieren musste, um das Loch  trockenzuhalten. Weilsich auch nach mehreren Anläufen kein Käufer für das so genannte WienerLoch finden wollte, beschloss der Stadtrat 2011, das Loch, das monatlich30.000 Euro an Steuergeldern verschlang, für 2 Mio. Euro zuschütten zulassen. Parallel lief aber dennoch die Suche nach einem Investor für diekostspielige Grube. Der fand sich aber erst, nachdem die Stadt vonihren ursprünglichen Plänen abwich und statt großflächigemEinzelhandel auf Wohnen an diesem Standort setzte und die Baumassedeutlich abspeckte.

15 Mio. Euro sollte der Grund bringen

Ursprünglich einmal wollte das Rathaus fast 15Mio. Euro für die prominente Brache haben. Bei der Berechnung diesesPreises legte der Gutachterausschuss aber noch Baupläne mit insgesamt46.000 qm Bruttogrundfläche zugrunde. Cromm und Meding backen imPrager Carrée getauften Vorhaben jetzt kleinere Brötchen. 28.400qm Bruttogrundfläche in sechs Häusern mit sieben Stockwerken stehenauf dem Zettel. Untergebracht werden auf insgesamt 17.000 qm Fläche249 Mietwohnungen, zwischen 55 und 130 qm groß, sowie im Erdgeschossund im ersten Stock 20 Läden, zwischen 150 und 450 qm groß, mitzusammen 5.300 qm Fläche.

Ein institutioneller Investor wird gesucht

Die Mietwohnungen sollen für im Schnitt 10Euro/qm angeboten werden (wobei der Sparkassendirektor für seinSahnehäubchen vermutlich tiefer in die Tasche greifen muss). Fürdurchschnittlich 30 Euro/qm stehen die Ladenflächen im Prospekt undim Internet.

Läuft alles nach Plan, wollen die Partner im Maidieses Jahres den Bauantrag einreichen und im Herbst die Baggerbestellen. Vorher soll das Vorhaben an einen institutionellen Investorveräußert sein. "Wahrscheinlich demnächst", sagt Cromm."Wohnungen zu verkaufen, ist derzeit nicht allzu schwer".