MPP ausgezeichnet mit Preis Top 10 Digital Real Estate Deutschland

Im Rahmen der Aktion „Top 10 Digital Real Estate Deutschland 2018“ wurden die besten umgesetzten digitalen Projekte der Immobilienbranche prämiert. Die Fragestellung lautete, wer bereits erfolgreich umgesetzte Referenzprojekte vorweisen kann, die zeigen, wie die Digitalisierung die Bau- und Immobilienwirtschaft tatsächlich voranbringt.

MPP konnte überzeugen mit der Planung in BIM am Beispiel des Dresdner Wohnungsbauprojekts Altmarkt-Carrée der REVITALIS REAL ESTATE AG. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, kommentiert Jan-Oliver Meding. „BIM sorgt für Effizienzsprünge in der Planung. Der innovative Prozess des strukturierten parallelen Planens am 3D-Modell und gleichzeitigen Festlegens von Qualitäten und Quantitäten unter Einbindung des Baupartners, ist das Alleinstellungsmerkmal heute und ein Beispiel für das zukünftige Planen und Bauen von morgen. Architekturbüros entwickeln eigene Indizes für eine allgemein verbindliche Begrifflichkeit und erfüllen ihre Rolle als digitale Antreiber der Branche.“

Die deutsche Auswahl wurde vom Beratungsunternehmen pom+ Consulting AG gemeinsam mit immobilienmanager und einer Jury vorgenommen.

Presseartikel

MPP erhält Preis Top 10 Digital Real Estate

BIM bewegt die Baubranche
    Im Rahmen der Aktion „Top 10 Digital Real Estate Deutschland 2018“ wurden die besten umgesetzten digitalen Projekte der Immobilienbranche prämiert. Die Fragestellung lautete, wer bereits erfolgreich umgesetzte Referenzprojekte vorweisen kann, die zeigen, wie die Digitalisierung die Bau- und Immobilienwirtschaft tatsächlich voranbringt. MPP ist in der Kategorie „Planung in BIM“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. „Das Bewusstsein für die Digitalisierung hat in den vergangenen zwei Jahren stark zugenommen. … Immer mehr Immobilienmanager haben genug innovative Ideen gehört. Sie wollen konkret umgesetzte Projekte sehen. … Was bislang fehlte, ist eine Plattform für diese Best Practices. Deshalb hat die exklusive Auswertung „Digital Top 10 Deutschland“ Referenzprojekte gesammelt, bei der Unternehmen digitale Tools und Prozesse erfolgreich umgesetzt und im Alltag erprobt haben. Die zehn besten Projekte hat eine Jury ausgewählt.“ (Auszug aus dem Immobilien Manager Ausgabe 6/7 2018) Die Recherche, Auswertung und Auswahl der Top 10 entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Beratungsunternehmen pom+, dem Immobilien Manager Verlag und der Kommunikationsberatung Targa Communications. Eines der deutschlandweit zehn ausgezeichneten Unternehmen ist MPP. In der Kategorie „Planung in BIM“ konnte MPP mit dem Dresdner Wohnungsbauprojekt „Wohnquartier am Altmarkt“ er REVITALIS REAL ESTATE AG überzeugen. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, kommentiert Jan-Oliver Meding. „BIM sorgt für Effizienzsprünge in der Planung. In der Planerbranche steckt das Modell noch in den Kinderschuhen, umso mehr freuen wir uns über unsere Pionierrolle. Schon jetzt entwickeln wir unsere eigenen Indizes für eine allgemein verbindliche Begrifflichkeit und erfüllen als breit aufgestelltes Architekturbüro unsere Rolle als digitaler Antreiber der Branche.“
Modernes Wohnen im Herzen Dresdens
    Das Projekt „Wohnquartier am Altmarkt“ der REVITALIS REAL ESTATE AG wird von MPP vollständig mit der BIM-Methode realisiert. Auf einem Grundstück von über 3.100 m² entstehen 213 Wohnungen mit Gewerbeflächen und 119 Kfz-Stellplätzen in einer Tiefgarage. MPP koordiniert als Generalplaner die weiteren Fachplaner innerhalb des digitalen Modells, REVITALIS hat die Zielvorgaben als Bauherr mit dem Projektstart definiert und kontrolliert diese im Zuge der einzelnen Planungsphasen. Nach Beginn der BIM-basierten Planung Anfang 2017 haben die bauvorbereitenden Maßnahmen im April 2018 begonnen. Die Fertigstellung des Projekts ist für Sommer 2020 vorgesehen.
Warum kommt BIM bei diesem Projekt zum Einsatz?
  • Standort im historischen Umfeld: Innerhalb der historischen Umgebung gilt es zum einen, die benachbarte Barockarchitektur zu schützen und das im klassizistischen Stil gehaltene Ensemble behutsam einzufügen. Zudem ist eine denkmalgeschützte archäologische Fundstätte in die Kubatur der Untergeschosse zu integrieren.
  • Mixed-Use-Gebäude: Durch die Mischnutzung aus Gewerbe und Wohnraum in unterschiedlichen Größen kann keine Standardplanung wie zum Beispiel bei der modularen Bauweise erfolgen. Die Tiefgarage mit 119 Plätzen ist eine planerische Herausforderung, da diese über einen unterirdischen Bestandtunnel erschlossen wird und der Untergrund der Umgebung keinen Schaden nehmen darf.
  • Bestellung eines Generalplaners: MPP mit seiner BIM-Praxiserfahrung übernimmt die Funktion des Generalplaners und koordiniert die beteiligten Subplaner als BIM-Manager in der strukturierten BIM-Arbeitsweise.
Wie wird BIM eingesetzt?
  • Informationen zu Materialqualitäten und –mengen fließen frühzeitig in die BIM-gestützte Software ein und bieten somit Kostensicherheit von Beginn an.
  • Auftraggeberinformationsanforderung (AIA) des Bauherrn: Sie definiert Zielvorgaben, Zeitpläne und Zuständigkeiten innerhalb des BIM-Prozesses und umfasst für jede Leistungsphase den erwarteten Projektfortschritt. Da es noch keine nationalen Standards hierfür gibt, ist die Planerseite aktiv bei der Formulierung miteingebunden. Das digitale Baumodell ermöglicht dem Bauherrn im Prozessverlauf eine frühzeitige „Begehung“ seiner Immobilie in Echtzeit mittels 3D-fähiger VR-Brillen.
  • BIM-Abwicklungsplan (BAP): Hier sind von Auftragnehmerseite alle Pflichten und Prozesse dokumentiert. Es stellt das Komplementärdokument zur AIA dar und gibt dem Bauherrn Sicherheit über Prozessabläufe und die damit verbundene Einhaltung von Zeit- und Budgetvorgaben.
  • Planungsabgleich im Zwei-Wochen-Rhythmus: Dieser umfasst einen so genannten Kollisionsvergleich, um Abweichungen zu ermitteln und anschließend am gemeinsam ermittelten Baumodell weiterarbeiten zu können. Bei Projekten mit umfangreichem Volumen wie in Dresden können es mehrere 1.000 verschiedene Kollisionen sein, die nach ihrer Behebung wieder zum identischen Digitalmodell führen.
  • Permanente Kommunikation aller Projektparteien: Durch die in die BIM-Software integrierbare Kommunikationsplattform BIM Collab ist ein ständiger Austausch auch außerhalb der regelmäßigen Kollisionsabgleiche möglich. Dabei können Aufträge zwischen General- und Fachplanern gegenseitig zugeteilt und Kommentare eingefügt werden. Eine automatische Protokollierung erlaubt den Rückgriff auf bereits geklärte Fragestellungen und Herausforderungen.