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Luxus auf höchstem Niveau mit vielen Anleihen aus der Natur

Neubau der Upstalsboom Hotelresidenz & Spa Kühlungsborn soll in zwei Wochen vom Investor und Bauträger an den Betreiber übergeben wer.den. Eröffnung des Vier-Sterne Superior-Hauses am 1. April.

Kühlungsborn – Im Foyer des neu gebauten Vier-Sterne-Superior-Hotels in der Ostseeallee werden die drei Kühlungsborner Wappen-Möwen ein Blickfang sein. Eine Platte aus Nussbaumholz wurde in den Boden eingelassen. Auf ihr fliegen die drei Möwen in einer Ausführung aus Edelstahl. Bürgermeister Rainer Karl, Hoteldirektor Thomas Peruzzo und sein Stellvertreter Christi an Tröger präsentierten das Unikat vorgestern Vormittag, bevor es montiert wurde. Peruzzo und Tröger informierten bei einem anschließenden Rundgang durch das neue Kurhaus-Hotel, die Upstalsboom Hotelresidenz & Spa Kühlungsborn, über den Stand der Dinge. Maler bessern letzte Fehlstellen aus; Fliesenleger arbeiten im Foyer an komplizierten Reliefs aus Bruchstein, Handwerker und Innenausstatter stehen sich manchmal im Weg, vor dem Haus wird gepflastert und hinten an der Gestaltung des Hotel- Parks gearbeitet, Lieferanten suchen ihren Weg, um die Ware loszuwerden, die Lautsprecheranlage wird getestet: Immer wieder mit ‚ Probealarm zur Evakuierung eines Bereichs des Hauses. Das nervt. Es herrscht das ganz normale Chaos bei der Fertigstellung eines Großvorhabens unter immensem Zeitdruck. Der junge Hoteldirektor, erst 35 Jahre ist er alt, versucht, die Alarmansage aus dem Lautsprecher zu übertönen. „Der Eindruck ist richtig. Hier läuft der Endspurt bei den Bau- und Einrichtungsarbeiten. Aber wir liegen im Zeitplan“, stellt er fest und skizziert den weiteren Ablauf der Dinge: „Am 28. Februar wird der Investor und Bauträger, die bauwo Grundstücks AG, das Haus an den Betreiber Upstalsboom übergeben. Dann macht das. Hotel-Team sich und das Haus fit für den Betrieb. Und pünktlich am 1. April werden wir das Hotel eröffnen.

Luxus, der nicht als Pracht daherkommt, sondern edel, aber auch warm und geerdet wirkt. Diesen Eindruck gewinnt man beim Rundgang. Die Fliesen, der Marmor, Saunen, Behandlungsräume, Decken, Wände und Dielenbretter im 1300 Quadratmeter großen Spa-Bereich mit dem Schwimmbad in den Abmaßen von 15 x 4 Meter haben bei der Farbgestaltung Anleihen aus der umgebenden Natur aufgenommen: am Strand, in der Ostsee, im angrenzenden Stadtwald, auf den blühenden Rapsfeldern rund um Kühlungsborn. Diese Nähe zur Natur wird auch bei der Einrichtung der Zimmer erkennbar: Bei den Stehlampen wurde auf vergoldetes Messing verzichtet. Sie werden von nahezu naturbelassenen Aststücken getragen, die angenehm mit dem sie umgebenden Mobiliar aus edlen Hölzern kontrastieren. Bei den Möbeln wurde Uniformität bewusst vermieden. Neben dem schwarzen Schreibtisch steht ein weißes Schränkchen. Das sind nur einige Beispiele.

38,1 Millionen Euro kostet der Neubau. Einrichtung und Ausstattung sind in dieser Summe enthalten. 1000 Plätze wird das Hotel in seinen drei Restaurants „Brunshaupten“, „Arendsee“ und „Fulgen“, in der Lounge, auf der Terrasse und im Biergarten haben. Der Konferenzbereich auf höchstem technischen Standard bietet – als ein großer Saal genutzt – 150 Tagungsteilnehmern Platz. Wenn erin drei kleinere Räume abgeteilt wird, können dort drei Seminare gleichzeitig laufen, 170 Zimmer mit insgesamt 299 Betten – 19 von ihnen sind als Suiten ausgebaut – hat das Haus. Und 108 Jobs wurden neu geschaffen, zu 95 Prozent besetzt von Leuten aus der Region.

Lutz Werner - Ostseezeitung vom 12.02.2011