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Kunterbuntes für Norderstedt

Der Nordport an der Hamburger Landesgrenze bekommt jetzt neue Akzente.Das Hamburger Architekturbüro MPP (Meding Plan + Projekt) baut auf dem Norderstedter Areal, das vor allem als Logistikstandort geplant war, jetzt auch Räume für den allgemeinen Büromarkt. Zwei farbenfrohe Türme, die Nordport Towers, sollen bis Anfang 2008 als Dominanten auf der Entwicklungsfläche wachsen. Die runde Form liegt den Architekten offenbar am Herzen, denn sie sind auch die Schöpfer des Audimax für die Bucerius Law School.

Die doppelte Villa Kunterbunt in Norderstedt wird rund 7000 Quadratmeter Bürofläche bieten. Im Erdgeschoss soll ein Restaurant einziehen. Die Büros liegen wie Tortenstücke rund um einen zentralen Erschließungskern und bieten damit eine optimale Flächeneffizienz. Die Investitionssumme beträgt rund 20 Millionen Euro. Mit der Foxray AG, einem aus der Lufthansa hervorgegangenen IT-Unternehmen, haben die Türme schon jetzt den ersten Mieter.

Der Nordport wird von der Entwicklungsgesellschaft Norderstedt (Egno) geplant. Knapp zwei Jahre nach dem Startschuss für das 27 Hektar große Gebiet sind bereits mehr als die Hälfte der Flächen verkauft. Egno-Geschäftsführer Marc-Mario Bertermann sagt: „Im Nordport entsteht der Gewerbestandort von morgen in der Metropolregion. Wir bieten hier ein einzigartiges Umfeld besonders für Technologieunternehmen aus zukunftsträchtigen Branchen. Mit den Nordport Towers setzen wir der Entwicklung die Krone auf.“

Zu den größten Bauvorhaben am Nordport zählt das moderne Luftfrachtzentrum World-Cargo-Center, mit dessen Bau die Hamburger Garbe-Gruppe im April begonnen hat. Rund 50 Millionen Euro investiert das Unternehmen in das Projekt. Zu den ersten Nutzern des Standorts gehörte das Lifestyle-Unternehmen Tom Tailor, das seine Logistikaktivitäten in einem neuen Hochregallager auf 13 000 Quadratmeter Fläche organisiert.

Gisela Schütt Die Welt vom 17.07.2007