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Kür der Hotelimmobilie des Jahres

München. Die Jury des Wettbewerbs „Hotelimmobilie des Jahres“ hat sich dieses Jahr die Entscheidung nicht leichtgemacht. Aus 20 Hotelbewerbungen hat die 11-köpfige Jury, darunter AHGZ-Chefredakteur Hendrik Markgraf, erstmals vier Finalisten ausgewählt, da zwei Hotels die gleiche Stimmenzahl erhielten. Im Rennen sind das 25hours Hotel Hafencity, Hamburg, das Adina Berlin Hackescher Markt, das Steigenberger Grandhotel Handelshof, Leipzig, und die Upstalsboom Hotelresidenz & Spa, Kühlungsborn.

Historie mit der Moderne vereint das Upstalsboom Hotelresidenz & Spa Kühlungsborn als einer der Finalisten des Wettbewerbs.
„Wir gehen sensibel vor“, versprechen Investoren gern, bevor sie ein altes Gebäude abreißen und es durch ein neues ersetzen. Worte eben, denen nicht immer Taten folgen.Die Bauwo AG aber ließ genau diese Sensibilität walten, als sie das Upstalsboom an der Ostsee baute – und eröffnete am 1. April ein 169-Zimmer-Haus, das nun als „Hotelimmobilie des Jahres“nominiert ist.
Auf dem Areal stand die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Kurhaus, das später als Krankenhaus genutzt wurde. Dort haben viele Kühlungsborner ihre Babys bekommen, andere ihr Gipsbein, einige Einwohner verstarben auch hier. „Ein solches Gebäude kann man nicht einfach abreißen“, sagt Hoteldirektor Thomas Peruzzo, überlegt kurz und ergänzt: „Na ja, kann man schon, darf sich dann aber nicht über ordentlich Gegenwind vor Ort wundern.“Die Bauwo AG wählte einen anderen Weg – und vereinte für 38,1 Mio Euro die Geschichte des Gebäudes mit der Gegenwart, die Klassik mit der Moderne.

Allgemeine Hotel und Gastronomie-Zeitung - 1.10.2011