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Goldener Schlüssel für 109 Senioren

Millionenprojekt: DRK-Schwesternschaft weiht Residenz in Pinneberg ein.

Pinneberg.Während die Namensgeberin Helene Donner vom Bild zuschaute, weihten Heimleiterin Iris Schmeling, Schwesternschaft-Oberin Kirsten Schlusnus und Architekt Jan-Oliver Meding die neue Seniorenresidenz in Pinneberg ein.

Mit einer Segnung des Gebäudes und seiner Bewohner ist in Pinneberg die neue Seniorenresidenz Helene Donner feierlich eingeweiht worden. Das Haus der Hamburger DRK-Schwesternschaft konnte schon Mitte September nach 370 Tagen Bauzeit die ersten Bewohner aufnehmen. Mit dem vom ehemaligen Pinneberger Propsten Sigo Lehming erteilten Segen und der symbolischen Schlüsselübergabe an Oberin Kirsten Schlusnus ist nun auch der offizielle Betriebsbeginn erfolgt.

Die Vorsitzende der DRK-Schwesternschaft wies in ihrer Ansprache auf die besonderen Bemühungen hin, das Gebäude anheimelnd zu gestalten. So wurden für die Farbgestaltung und die künstlerischen Akzente Experten eingespannt. Speziell für ihren Einsatzort gemalte Bilder, ein Springbrunnen im Garten, ein Kamin im Salon und flexible Balkonverglasungen für den ungehinderten Blick ins Grüne sollen den Bewohnern helfen, sich angenommen und wohl zu fühlen. Ein wichtiges Ziel des ganzheitlichen Pflegekonzeptes bestehe ferner darin, die Teilnahme der Senioren an möglichst vielen Aktivitäten zu gewährleisten.

Kreispräsident Burkhard Tiemann wies darauf hin, daß die Zahl der mehr als 80jährigen in unserer Gesellschaft in den kommenden Jahren rapide nach oben schnellen wird. Bis 2020 ist allein im Kreis Pinneberg mit einer Zunahme von jetzt rund 12 000 auf dann fast 22 000 Menschen in dieser Altersgruppe zu rechnen. Größtmögliche Selbstbestimmung im Alter bezeichnete auch Tiemann als erstrebenswertes Ziel. Pinnebergs Bürgermeister Horst-Werner Nitt lobte die mutige Entscheidung der Schwesternschaft für den Standort in Pinneberg.

Die Investitionskosten für die Helene-Donner-Residenz belaufen sich nach offiziellen Angaben auf sieben Millionen Euro. Auf vier Etagen stehen für maximal 109 Bewohner 85 Einzel- und zwölf Doppelzimmer bereit, jedes mit separater Naßzelle. Leiterin der Einrichtung ist Iris Schmeling. (mg)

Hamburger Abendblatt vom 23.11.2005