Pressemeldungen

Eröffnung rückt immer näher

Bei einer Haus-Messe des Betreibers
Upstalsboom konnten sich viele Besucher
am Wochenende ein Bild vom neuen
Luxus-Hotel in der Ostseeallee machen.

Kühlungsbom. Allein schon die Tatsache, dass nicht der Investor und Bauherr bauwo Grundstücks AG Hannover, sondern der Hotel-Betreiber, die Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG, zur Haus-Messe und Presse-Konferenz eingeladen hatte, signalisierte deutlich: Die Eröffnung des neuen Vier-Sterne-Superior-Hotels in der Ostseeallee neben dem Rathaus rückt immer näher. Am 15. Februar kommenden Jahres soll der Neubau an Upstalsboom übergeben werden, am 1. April werden die ersten Gäste einchecken. „Die Vorbuchungen des Eröffnungsangebots laufen sehr gut. Mitte März – vor der Eröffnung – wird es im dann komplett ausgestatteten Hotel einen Tag der offenen Tür für die Kühlungsborner geben“, kündigt Hotel-Direktor Thomas Peruzzo an. Upstalsboom Hotelresidenz Spa Kühlungsborn wird das neue Luxus-Hotel heißen – viele Kühlungsborner bevorzugen in Anlehnung an das historische Gebäude, das einst dort stand, den Namen Kurhaus-Hotel Upstalsboom Geschäftsführer Bodo Janssen sprach in der Pressekonferenz über den Erfolgskurs des Unternehmens, von der Steigerung des Netto-Umsatzes gegenüber 2009 um 20 Prozent auf 30 Millionen Euro, vom zweistelligen Buchungsplus im Bereich Ferienwohnungen, stellte die Unternehmensphilosophie vor, die auch auf die Mitarbeiterzufriedenheit, Spaß an der Arbeit und Führung als soziale Aufgabe als Grundlagen des betriebswirtschaftlichen Erfolges setzt. Dennoch – der Star dieses Tages war der baulich weitgehend fertig gestellte Hotel-Neubau, den Janssen als „das künftige Flaggschiff von Upstalsboom“ bezeichnete. Immer wieder führten Hotel-Direktor Thomas Peruzzo und sein Stellvertreter Christian Tröger Besucher durch das Haus, stellten dabei unter anderem ein bereits fast vollständig ausgestattetes Luxus-Doppelzimmer mit Blick zum Meer, edelstem Design und luxuriöser Badeinrichtung vor. Mit einem Bau- und Ausstattungsaufwand von gut 38 Millionen Euro ist das Großprojekt, das jetzt in der Ostseeallee fast vollendet ist, derzeit die größte Investition in einen Hotel-Neubau in Mecklenburg-Vorpommern. Der Neubau entstand in Anlehnung an die Architektur des historischen Kurhauses: Mit 170 luxuriösen Zimmern und Suiten, zwei Restaurants und einem Wiener Cafe sowie mehreren Lounges, Bibliothek mit Kamin, Veranstaltungsräumen, einem 1300 Quadratmeter großen Spa-Bereich mit Schwimmbad, Biergarten unter den Kastanien, Tiefgarage. . .
Insgesamt wird es in der Hotel-Residenz – die Terrassen mit eingerechnet – fast 1000 Restaurantplätze geben. In sehr unterschiedlicher Ausrichtung und Größe: Das kleine Genießer-Restaurant „Brunshaupten“ wird 32 Plätze haben, das Wiener Cafe „Arendsee“ kommt auf 90. „Fulgen“, das Hauptrestaurant an der Südseite hin zum Stadtwald mit der 800 Quadratmeter großenTerrasse, bietet 300 Gästen Platz, der Biergarten 220 Besuchern. Dazu kommen die Bar „Cubanze“ in der Lobby und die Lounges. „Bei der Wahl der Namen haben wir, um unsere Verbundenheit zu Kühlungsborn und seiner Geschichte zu zeigen, bewusst historische Namen aus der Stadtgeschichte gewählt“, erklärt Thomas Peruzzo. 108 Arbeitsplätze gibt es im neuen Hotel, die bereits zu 75 Prozent besetzt sind. In den Bereichen Küche mit Konditorei und Patisserie, Hauswirtschaft, Service und Spa sind noch Jobs zu haben. „Dabei suchen wir auch Mitarbeiter, die durch Führungsqualitäten qualifiziert sind, Schnittstellen in diesen Bereichen auszufüllen“, sagt Thomas Peruzzo.

HINTERGRUND

Upstalsboom
Die Upstalsboom-Gruppe aus Emden ist nach eigener Einschätzung mit 20 Standorten der führende Ferienanbieter an der deutschen Nord- und Ostsee. Das Unternehmen betreibt bisher rund 570 Ferienwohnungen und Ferienhäuser sowie zehn Hotels – darunter eines in Berlin – mit 1550 Zimmern und Appartements. Mit der Eröffnung der Kühlungsborner Hotel-Residenz im kommenden April und mit dem Upstalsboom Resort Deichgraf in Wremen in Niedersachsen (2011/12) kommen zwei weitere große Häuser dazu. Das Unternehmen, das 600 Mitarbeiter hat, verzeichnet 2010 zweistelligeZuwachsraten.

Bad Doberaner Zeitung - 25.10.2010