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Ein neues „Fenster zur Stadt“ in Hamburg

Hamburg. Es wird eines dereindruckvollsten neuen Gebäude im Umfeld des Hauptbahnhofes: Südlich desHühnerpostens, an der Amsinckstraße 1-3, werden derzeit zwei Ibis-Hotelsgebaut, die ein freitragendes Fassadenraster zusammenhält.

Diese, wie ein Steingerippe wirkendeWand von 1.740 Quadratmetern Größe, die den Gebäudekomplex zur Amsinckstraßeabschließt, ist die architektonische Attraktion des Doppelhotels. Sie ist dasgrößte freitragende Fassadenraster Hamburgs. Als ein „Fenster zur Stadt“bezeichnete Architekt Jan-Oliver Meding die Fassade, die nun viele nach Hamburgeinfahrenden Zeitgenossen bestaunen können. Bei den achtgeschossigen Gebäudenhandelt es sich um jeweils ein Hotel der Marken Ibis (zwei Sterne) und Ibisbudget (ein Stern). Von den 448 Gästezimmern werden 252 zurZwei-Sterne-Kategorie zählen und 196 der Ein-Sterne-Kategorie angehören. DieZimmer werden sich auf sieben Etagen mit einer Bruttogeschossfläche von 12.000Quadratmetern verteilen. Hinzu kommt ein Untergeschoss mit 3.100 Quadratmetern,eine Techniketage und eine Tiefgarage mit 87 Stellplätzen.

Andy Grote, der Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte,freute sich, dass diese Fläche mit „eigenwilligen Grundstückszuschnitt“ endlichbebaut wird und verriet, dass schon einige Vorbesitzer daran gescheitert waren.Er wertete die Bebauung in seiner Richtfestansprache als „stadtpolitischeDynamik“, die „über die Gleise hinübergesprungen“ ist. Zweifellos wird derHotelbau das Viertel südlich des Hauptbahnhofs aufwerten (siehe Seite 6). Imletzten Quartal 2014 wird mit der Fertigstellung gerechnet. (ch)

Hamburger Wochenblatt, 05.03.2014 von Christian Hanke