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Ein Kran zum Verglasen der Fassade

Hotelturm: Drei-Sterne-Haus soll nach sechs Jahren Baustopp im Sommer fertig werden

Würzburg. Auch wenn Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD) seine Wette, der Hotelturm in der Schweinfurter Straße werde noch vor Jahresende 2011 eröffnet, verloren hat: Im und am 58 Meterhohen Rohbau wird seit zwei Monaten gearbeitet. In vier der 17 Stockwerke ist der Trockenbau bereits so gut wie abgeschlossen, »alle Wände stehen«, sagt Harro Grimmer, Prokurist der Hamburger »Meding Plan+ Projekt GmbH« (MPP), die den Fertigbau des Hotelturms im Auftrag der »Würzburg Estate S.A.« von Investor Karim Mawji betreut. Laut Grimmer handelt es sich »um die langweiligste Baustelle Würzburgs, weil von außen so gut wie nichts zu sehen ist«.

In den Niederlanden gelagert
Nur in den kommenden Wochen ist das anders: Seit Dienstag wird ein 70 Meter hoher Kran aufgebaut, der zum Anbringen der Fassadenverglasung in den oberen beiden Stockwerken und anschließend für Dachdeckerarbeiten gebraucht wird. Die eigens angefertigten Glasbausteine waren seid dem Baustopp vor mehr als sechs Jahren bei einer Firma in den Niederlanden gelagert und können noch verwendet werden.

Zwölf Millionen Euro
Die rund zwölf Millionen Euro teure Fertigstellung des Hotelturms soll möglichst bis Ende des Sommers abgeschlossen sein. Die Bonner G-Hotel-Gruppe will ihr Würzburger Drei-Sterne-Haus mit 204 Zimmern und Appartements, zwei Konferenzgeschossen (insgesamt 600 Quadratmeter), Restaurant und Fitness-Studio noch vor Jahresende eröffnen.Seine Wettschulden, unter anderem bei Rechtsanwalt Peter Auffermann und FDP-Stadtrat Karl Graf (wir berichteten) hat OB Rosenthal übrigens mittlerweile komplett beglichen.

Main-Echo - 06.01.2012