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Die neuen Bahnhofsarkaden – der Bau kann beginnen

Alter Rahlstedter Bahnhof bekommt neues Gesicht

RAHLSTEDT. Die Genehmigung ist erteilt, der Bau kann beginnen. Die Otto Wulff Bauunternehmung (OWB) und die Hanseatische Vermittlungs- und Beratungsgesellschaft (HVB) errichten am Standort des alten Rahlstedter Bahnhofsgebäudes ein modernes Büro- und Geschäftshaus.Seit rund sechs Jahren steht das alte Rahlstedter Bahnhofsgebäude leer. Nun wird es abgerissen. Bereits Anfang 2013 sollen die Bahnhofsarkaden Rahlstedt fertiggestellt und zum neuen Herzstück des Hamburger Stadtteils werden. Die Lage ist einmalig, der Bahnhof ist Mittelpunkt von Rahlstedt. Über den direkten Zugang zur Regionalbahn und den in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Busbahnhof passieren jedes Jahr rund drei Millionen Fahrgäste das Gelände. Zudem münden in den Bahnhofsvorplatz, dem Helmut-Steidl-Platz, die drei Haupteinkaufsstraßen der Rahlstedter Fußgängerzone.

Herbert Wenzel, Geschäftsführer der Hanseatischen Vermittlungs- und Beratungsgesellschaft ist selbst Rahlstedter und weiß: „Der Neubau auf dem Bahnhofsareal ist entscheidend für Hamburgs bevölkerungsreichsten Stadtteil. Aufgrund seiner zentralen Lage hat er maßgeblichen Einfluss auf das Erscheinungsbild und den ersten Eindruck von Rahlstedts Innenstadt.“ Die Bahnhofsarkaden Rahlstedt werden sich über das komplette rund 1.000 Quadratmeter große Grundstück erstrecken. Auf drei Stockwerken wird das Büro- und Geschäftshaus rund 3.000 Quadratmeter Fläche bieten. Im Zuge des Neubaus werden auch der Bahnhofsvorplatz und die Fußgängerzone – von der Schweriner Straße über den Boizenburger Weg bis hin zur Mecklenburger Straße – neu gestaltet. Geplant ist außerdem ein ebenerdiger Zugang zum Busbahnhof. Die politischen Beschlüsse für die Neugestaltung rund um den Rahlstedter Bahnhof hat die Bezirksversammlung Wandsbek einstimmig gefasst. Ein Planungsbüro wurde bereits beauftragt. Anfang 2012 soll zudem eine Bürgerbeteiligung stattfinden. (pi)

Hamburger Wochenblatt - 30.11.2011